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Pressemeldungen

Abschluss Pressemitteilung 2007

02.02.2007

INTERPLASTICA 2007 - Spiegelbild des lebhaften russischen Marktes für Kunststoffe und Kautschuk

23.000 Experten besuchten die führende Messe in Moskau


Der russische Markt für Kunststoffe und Kautschuk befindet sich nach wie vor im Aufschwung. Die teils rasante Entwicklung wichtiger Abnehmerbranchen – vor allem der Bauwirtschaft, des Verpackungssektors und der Automobilindustrie, die sich an vielen Standorten im Land ansiedelt – führt zu einer ständig wachsenden Nachfrage nach Kunststoff- und Gummierzeugnissen. Russische Verarbeiter investieren stark in den Ausbau bestehender Kapazitäten und den Aufbau neuer Anlagen, was zu sehr positiven Perspektiven für den Absatz von Rohstoffen und Kunststoff- und Gummimaschinen führt. Experten erwarten, dass das Wachstum auch in den kommenden Jahren anhält.

Die INTERPLASTICA 2007, Internationale Fachausstellung Kunststoff & Kautschuk, spiegelte das positive Bild der Branche eindrucksvoll wider und stabilisierte ihre Führungsposition im Land. Volle Auftragsbücher und viel versprechende neue Geschäftskontakte sorgten für große Zufriedenheit bei den Ausstellern. Rund 23.000 Fachleute aus der gesamten russischen Föderation und den Nachbarstaaten kamen vom 30. Januar bis 2. Februar ins Moskauer Messegelände Zao Expocentr in Krasnaja Presnja, um sich über Innovationen aus den Bereichen Maschinenbau, Rohstoffherstellung und –verarbeitung zu informieren und die gleichzeitig stattfindende UPAKOVKA/UPAK ITALIA, Fachmesse für Verpackungstechnologie, zu besuchen. Damit wurde das gute Ergebnis der Vorveranstaltung im Dezember 2005 nahezu erreicht.

Insbesondere die deutschen Hersteller von Kunststoff- und Gummimaschinen profitieren vom Aufschwung der russischen Industrie, sie haben sich zum wichtigsten Lieferanten für die Verarbeiter im Land entwickelt. Der Export deutscher Maschinen und Anlagen für die Kunststoff- und Kautschukindustrie hat im Jahr 2006 um rund 10 Prozent zugenommen, sein Wert belief sich auf 198 Mio. Euro. Russland belegt damit nach den USA und China den dritten Platz in der Rangfolge der bedeutendsten Exportmärkte. Thorsten Kühmann, Geschäftsführer des Fachverbandes Kunststoff- und Gummimaschinen im VDMA, sieht auch für die kommende Jahre gute Perspektiven für den Maschinenabsatz in Russland: „Neben Neuinvestitionen sorgen der enorme Ersatz- und Modernisierungsbedarf beim vorhandenen Maschinenpark für positive Zukunftsaussichten. Im Vergleich zu früheren Jahren hat das Geschäft mit Neumaschinen deutlich zugenommen, Gebrauchtmaschinen spielen keine wichtige Rolle mehr. Der russische Maschinenbau ist bislang noch schwach entwickelt, die lokale Produktion am Markt wenig spürbar. Die deutschen Maschinen sind aufgrund ihrer hochwertigen Qualität und modernster Technik sehr beliebt, die deutschen Hersteller wegen ihrer Flexibilität und ihrem guten Service gefragte Partner.“

Mit 151 Unternehmen war die deutsche Beteiligung an der INTERPLASTICA so groß wie nie zuvor, die Nachfrage deutscher Firmen nach Ausstellungsfläche war mit einem Plus von 20 Prozent überdurchschnittlich gestiegen. Doch auch bei internationalen Anbietern fand die Messe eine ausgezeichnete Akzeptanz. So stellten Italien und Österreich bedeutende Ausstellerkontingente, China und Taiwan waren mit offiziell geförderten Beteiligungen vertreten, Korea mit Individualausstellern. Erstmals gab es auf der INTERPLASTICA zwei Gemeinschaftspräsentationen rumänischer und portugiesischer Aussteller, unterstützt vom Wirtschaftministerium Rumäniens bzw. vom Verband der Formenbau-Industrie Portugals CEFAMOL. Und auch Gastgeber Russland war stark präsent: 122 russische Unternehmen belegten rund 3.000 Quadratmeter Netto-Ausstellungsfläche und damit 15 Prozent mehr als zur Vorveranstaltung. Die INTERPLASTICA wurde veranstaltet von der Messe Düsseldorf gemeinsam mit ihrer Tochtergesellschaft Messe Düsseldorf Moskau.

Für die Fachbesucher bot die INTERPLASTICA die einmalige Gelegenheit, sich eine Marktübersicht über die Innovationen aus aller Welt zu verschaffen. Die ausstellenden Unternehmen schätzen die Gelegenheit zur Markt- und Wettbewerbsanalyse sowie die Chance, wichtige Kontakte in einem interessanten Markt zu knüpfen und neue Kunden zu gewinnen. Das bestätigte Fabrizio Vanzan vom italienischen Maschinenbauverband Assocomaplast: „Russland behauptet inzwischen den vierten Platz bei den wichtigsten Märkten für die exportstarken italienischen Anbieter von Kunststoff- und Gummimaschinen. Die Beteiligung italienischer Aussteller auf der INTERPLASTICA – mit rund 100 Firmen auf einer Nettofläche von 1.800 Quadratmetern einer der größten weltweit - trägt dieser weiter wachsenden Bedeutung Rechnung. Die Unternehmen erfahren eine sehr positive Resonanz auf der Messe und sind optimistisch, weiterhin gute Geschäftsabschlüsse zu tätigen.“

Für den taiwanesischen Aussteller Shang Ta Chia Industrial Co. Ltd. hatte sich bereits nach der Halbzeit mit dem Verkauf von zwei Extrusionslinien die Messeteilnahme mehr als gelohnt. Michael Chen, Verkaufsleiter: „Wir sind bereits zum dritten Mal Aussteller auf der INTERPLASTICA und sehr zufrieden. Wir rechnen damit, in naher Zukunft unsere Geschäftsbeziehungen zu russischen Verarbeitern deutlich ausbauen zu können.“

Für sieben rumänische Unternehmen war die Teilnahme an der Moskauer Messe eine Premiere. Die Gemeinschaftspräsentation wurde gefördert vom Ministerium für Wirtschaft und Handel, die INTERPLASTICA wurde ausgewählt, um erste Schritte in den russischen Markt zu tun und um die Leistungsstärke rumänischer Unternehmen im Vergleich zum Wettbewerb zu überprüfen. Das Ergebnis erfüllte alle Erwartungen. Costin Lianu, Generaldirektor des Zentralbereichs für Exportpromotion im Ministerium: „Die Teilnahme an der INTERPLASTICA entspricht sehr gut unserer langfristig angelegten Strategie, den Export rumänischer Produkte auch in Märkten außerhalb der EU zu stärken. Russland ist, neben China, hierbei für uns von besonderem Interesse.“ Elena Stepan, Verkaufs- und Marketingmanagerin des rumänischen Verarbeiterverbandes Munplast, ergänzte: „Unseren Mitgliedsfirmen bietet die INTERPLASTICA die Gelegenheit, neue Geschäftsbeziehungen zu knüpfen und sich gleichzeitig über Neuheiten bei den Rohstoffen und Maschinen zu informieren. Wir sind sehr angetan, dass nicht nur Besucher aus Russland an unseren Ständen waren, sondern auch Fachleute aus vielen Nachbarländern.“

Eine Vielzahl sehr intensiver Kundengespräche führte auch Alexei Pavlenko von Arsenal of Industry. Für den Entwicklungschef des russischen Anbieters von Maschinen zur Folienproduktion bietet die Teilnahme an der INTERPLASTICA die Chance, im direkten Kontakt mit potenziellen Abnehmern Lösungen zu erarbeiten und somit langfristige Geschäftsbeziehungen vorzubereiten. Pavlenko: „Unser Hauptziel auf der Messe ist es, gemeinsam mit den Kunden die Einsatzgebiete der Maschinen zu konkretisieren, auf die jeweiligen Anforderungen abzustimmen und dann konkrete Angebote vorlegen zu können.“ Pavlenko registriert eine nach wie vor stabile Nachfrage nach Maschinen zur Produktion von Monoschichtfolien und erwartet ein gutes Nachmessegeschäft.

Die nächste INTERPLASTICA in der russischen Hauptstadt wird vom 29. Januar bis 1. Februar 2009 stattfinden, erneut parallel zur UPAKOVKA/UPAK ITALIA. Nähere Informationen gibt es im Internet unter www.interplastica.de und bei der Messe Düsseldorf GmbH, Birgit Friebel, Tel. 0211/4560-7718, Email: FriebelB@messe-duesseldorf.de

2. Februar 2007

Kontakt für die Presse:
Eva Rugenstein/Ruth Füßer
Tel: +49-211-4560 240
Fax:+49-211-4560 8548
Email: RugensteinE@messe-duesseldorf.de

Fotos können auf Anfrage zur Verfügung gestellt werden.

 
 

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