Hauptinhalt dieser Seite

Sprungmarken zu den verschiedenen Informationsbereichen der Seite:

Links zur Messe Düsseldorf

Sie befinden sich hier: Basis Informationen.

Basis Informationen

Chancen für die Zukunft

Auch wenn die Konjunkturprognosen für 2009 verhalten sind: Die langfristige Perspektive für die Kunststoff- und Kautschukindustrie sieht gut aus. In der Russischen Föderation und in den Nachbarstaaten besteht weiterhin erheblicher Investitionsbedarf. Positive Markteinschätzungen räumen dem osteuropäischen Land bereits für das Jahr 2010 wieder ein Wirtschaftswachstum von bis zu 6,5 Prozent ein. Maschinenbauer und Zulieferer von Kunststoff- und Kautschukprodukten sind zuversichtlich, dass die Talsohle in Russland noch 2009 durchschritten wird. Sie verweisen auf den enormen Nachholbedarf des Landes – zum Beispiel bei modernen Kunststoff- und Gummimaschinen.

Mit Kunststoff und Kautschuk auf Modernisierungskurs

Der Ersatz- und Modernisierungsbedarf in den russischen Industrieanlagen ist weiterhin enorm groß. Weil nur wenige heimische Hersteller in der Lage sind, mit westlichen Anbietern zu konkurrieren, gehören Maschinen und Anlagen zu den Top-Importprodukten des Landes. Diese Entwicklung wird sich fortsetzen, und ausländische Hersteller profitieren davon. Zu den Exportschlagern zählen Bau- und Baustoffmaschinen, Nahrungsmittel- und Verpackungsmaschinen, Landtechnik und Werkzeugmaschinen. Dabei gewinnt ein Trend, der bereits in anderen Ländern sichtbar ist, auch in Russland erheblich an Bedeutung: Der Kunde erwartet immer häufiger vollständige Produktionssysteme, am besten aus einer Hand. Branchenexperten glauben, dass in Zukunft insbesondere Komplettlösungen wie etwa ganze Anlagensysteme gefragt sein werden.

Im Fokus: Russlands Infrastruktur

Die Olympischen Winterspiele 2014 in Sotschi sind ein wichtiger Motor für die Baubranche. Insgesamt sind in der Region Investitionen von über 10 Milliarden US-Dollar für Infrastruktur, Hotels, Stadien und Wohnungen geplant. Das Zugpferd der russischen Bauwirtschaft wird indes der Infrastrukturbau sein. Die Regierung will verstärkt in Straßen, Schienenwege, Häfen und Flughäfen investieren. Zu den größten Projekten in den nächsten Jahren zählt der Ausbau mehrerer Fernstraßen sowie die Autobahn von Moskau nach Sankt Petersburg. Außerdem soll der zentrale Autobahnring um die Hauptstadt fertig gestellt werden. Insgesamt dürften 8.000 Kilometer neue Straßen gebaut und 6.200 Kilometer bestehende Trassen erweitert werden.

Langfristig bietet der russische Automobilmarkt Herstellern und Teilelieferanten gute Geschäftschancen.

Auch wenn die kurzfristigen Produktions- und Gewinnziele der heimischen wie der ausländischen Produzenten in den kommenden zwei Jahren außer Reichweite liegen: Der Fahrzeugbestand wird sich von derzeit 30 Millionen Autos auf voraussichtlich 90 Millionen Fahrzeuge im Jahr 2020 verdreifachen. Außerdem werden umfangreiche Ersatzinvestitionen erwartet: Knapp ein Drittel aller Autos in Russland ist älter als 20 Jahre.

Stromwirtschaft

Eine starke Nachfrage wird in den nächsten Jahren von der Stromwirtschaft ausgehen. Nach der Reform des Sektors stehen die neuen Erzeugergesellschaften unter Modernisierungsdruck. Bis zum Jahr 2011 sollen neue Kraftwerkskapazitäten von über 34 Gigawatt in Betrieb genommen werden. Zwei Drittel der benötigten Technik dürfte von internationalen Unternehmen bezogen werden. Trotz der verhaltenen Konjunktur wollen Kraftwerksbetreiber ihre Investitionsprogramme bis 2013 um bis zu 70 Prozent erweitern.

Verpackungsindustrie

Der Bedarf an Verpackungen ist in Russland nach wie vor groß und das Interesse an innovativen Technologien und Materialien zur Produktion ungebrochen. Angesichts der aktuellen Turbulenzen in den Märkten weltweit ist die Nachfrage im russischen Verpackungsmarkt derzeit zwar begrenzt, aber Russland ist auf dem Weg zu einem der größten Verbrauchermärkte weltweit. Verpackungshersteller vor Ort müssen daher investieren, um den Ansprüchen der Konsumenten im Lebensmittelbereich, Süßwarenmarkt, Kosmetiksektor und in der Pharmabranche in Zukunft nachkommen zu können.

Ein Werkstoff mit Innovationskraft

Die Nachfrage nach Kunststoff und Kautschuk in Russland bleibt hoch, in allen wichtigen Anwendungsbereichen ist der Bedarf an den modernen Werkstoffen ungebrochen. Selbstbewusstsein kann die Kunststoff- und Kautschukindustrie aus ihrer Innovationskraft und den entsprechend zukunftsorientierten Produkten schöpfen. Mit zunehmender Diversifizierung der russischen Wirtschaft und der Erschließung neuer Einsatzgebiete für Kunststoffprodukte wird die Nachfrage zudem weiter angekurbelt. Das eröffnet Herstellern und Zulieferern rund um die Kunststoffverarbeitung neue Geschäftschancen.

 
 

Mehr Informationen